Erde

Ein Blick auf die Erde… vom Mars

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Ich habe unzählige Bilder des Weltraums gesehen, aufgenommen von der Erde, darüber und viele von Raumfahrzeugen am Zielort selbst: Mond, Venus, Mars, Asteroiden, Kometen, Jupiter, Saturn ... der Anblick ist immer und immer wunderbar gewissermaßen poetisch.

Aber es gibt auch etwas tiefgründiges, die Erde auch aus dem Weltraum zu sehen. Sicherlich aus einer niedrigen Umlaufbahn, wo wir einen Bruchteil unseres Planeten sehen können, oder aus einer höheren Umlaufbahn, wo wir ihn vielleicht als Scheibe sehen, blau und grün und weiß.

Und dann sehen wir es manchmal von viel weiter weg, so weit, dass diese riesige Welt um uns herum auf einen Punkt reduziert ist, ein Lichtpixel aus einem Blickwinkel, der hundertmal weiter entfernt ist, als je ein Mensch gereist ist.



Hier ist eine solche Ansicht.

Ein Blick auf zwei Welten aus einer dritten. Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech/MSSS/SSI

Ein Blick auf zwei Welten aus einer dritten. Kredit: NASA/JPL-Caltech/MSSS/SSI

Der Curiosity-Rover hat dieses Bild aufgenommen am 5. Juni 2020 und blickt über den westlichen Horizont des Mars. Es sieht auf den ersten Blick vielleicht nicht nach viel aus, nur ein Graustufenmosaik aus ein paar Bildern des trüben Marshimmels.

Schau nochmal. Es gibt ein Paar Lichter in diesem ansonsten gesichtslosen Himmel, zwei ungelöste Funken, die gegen die Dämmerung ankämpfen. Unten ist eine schwächere, oben eine hellere.

Menschen der Erde - Esslöffel

Der untere? Venus. Je heller? Erde. Heim. Hier .

Dieselbe Ansicht vom Curiosity-Rover auf dem Mars, wobei Erde (oben) und Venus (unten) zu sehen sind. Bildnachweis: NASA/JPL-Caltech/MSSS/SSI

Dieselbe Ansicht vom Curiosity-Rover auf dem Mars, wobei Erde (oben) und Venus (unten) zu sehen sind. Kredit: NASA/JPL-Caltech/MSSS/SSI

Als Curiosity diese Aufnahme machte, erforschte es eine Region mit Tonablagerungen auf dem Mars, ein Ziel von besonderem Interesse, da Ton von Wasser abgelagert wird und ein potenzieller Weg für die Entwicklung von Leben ist. Sie können auch einen Butte am Boden sehen, der inoffiziell Tower Butte genannt wird, ein Sedimentgestein, das von einer Milliarde Jahre dünnen Marswindes erodiert wurde.

Und doch werden unsere Augen trotz der gewichtigen Bedeutung all dieser Geologie und möglichen Biologie von den Welten oben angezogen. Die Erde war über 135 Millionen Kilometer vom Mars entfernt, als dieses Bild aufgenommen wurde, Venus vielleicht etwas näher. Ich vermute, dass Staub in der Luft über der Marsoberfläche die Venus stärker verdunkelte als die Erde, sonst sollte sie im Bild heller erscheinen.

Wenn Sie ausreichend heranzoomen könnten, würden Sie beide Planeten als Halbmonde sehen, deren kleinere Umlaufbahnen sie vom Mars aus näher an die Sonne bringen. Von der Erde aus war der Mars ein rotes Leuchten am Himmel, das nach Mitternacht aufging. Jetzt, Monate später, haben sowohl Venus als auch Erde den Mars in ihrer Umlaufbahn umrundet und sind vor Sonnenaufgang zu Morgensternen am östlichen Marshimmel geworden.

Das bedeutet jedoch von unser Sichtweise, dass sich der Mars der Sonne an unserem Himmel nähert, ein leuchtend rotes Auge, das kurz nach Sonnenuntergang über dem östlichen Horizont aufleuchtet. Venus geht morgens vor der Sonne auf, glänzend und weiß, eines der hellsten Naturobjekte am Himmel.

Wie wunderbar ist es, dass wir diese Geometrie, die tatsächlichen Positionen der Planeten nicht nur an unserem Himmel, sondern auch im Weltraum und in ihr Himmel? Ich kann mir vorstellen, auf dem Mars zu stehen und nach Westen zu schauen und die Erde über den lokalen Hügeln zu sehen. Sieht es blau oder grün aus? Oder ändert der allgegenwärtige lokale Staub seinen Farbton?

Ist da jemand, der zum Himmel aufschaut und mich sieht?

Phantasievoll, sicherlich. Aber vielleicht nicht mehr lange. Ich habe nicht vor, jemals auf dem Mars zu sein, aber irgendwo, in diesem Moment, tut es jemand auf der Erde. Und ich wette, sie haben recht.

abenteuerzeit simon und marcy


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